Herzlich willkommen in meinen Gedanken

Hallo ihr Lieben,

das hier wird so etwas wie mein eigenes kleines Tagebuch. Es ist, glaube ich, eher etwas für mich als wirklich für euch, aber eventuell helfen euch meine Gedanken ja auch?! Ich weiß es nicht, aber nichtsdestotrotz werde ich sie hier niederschreiben.

Ich habe einige große Ziele, aber manchmal vergesse ich, dass ich, um diese Ziele zu erreichen, auch ganz viele Zwischenziele erreichen muss. Ich möchte auf großen Musicalbühnen stehen, möchte singen und gerne Sängerin meiner eigenen Band sein. Ich möchte Konzerte geben und reisen, möchte weiter Italienisch lernen und Menschen besser verstehen. Ich möchte aber auch dabei ich selbst bleiben oder vielleicht sogar erst werden. Ich möchte sicher in mir sein und meinen Wert nicht von den Meinungen anderer abhängig machen. Denn die Meinung, die eigentlich allein zählen sollte, ist meine eigene Meinung über mich selbst.

Also, weshalb fällt es den Menschen so schwer, zu wissen, wann Kommentare und „nett gemeintes Feedback“ angebracht sind und wann nicht? Und da kommen wir eigentlich schon schnell zu dem Thema, das mich am meisten beschäftigt.

Jeder darf seine Meinung äußern, aber meiner Meinung nach nicht zwangsläufig ungefragt. Wenn dich niemand nach deiner Meinung gefragt hat und du trotzdem das Bedürfnis hast, sie zu äußern, dann ist es vielleicht weniger eine Meinung, die die Welt hören sollte.

Natürlich ist dieses Konstrukt viel schwieriger darzustellen, als es letztlich ist. Denn wer hört nicht gerne Positives über die eigene Person? Gute Gedanken, nette Worte, eine freundliche Art, ein respektvoller Umgang. Und trotzdem bleibt die Frage: Wie unterscheide ich, wann etwas konstruktiv ist und wann nicht? Und wenn mir deine Meinung nicht gefällt, wie schaffe ich es trotzdem, sie nicht an mich heranzulassen?

Denn wenn ich von Worten so einfach in die Knie gezwungen werden kann, wie soll ich dann weiter in die Öffentlichkeit gehen können?

Selbstschutz und ein gesunder Selbstwert sind hier also wichtige Grundbausteine, um gesund an seinen Zielen zu arbeiten. Aber nur darüber zu sprechen, hilft natürlich nicht. Es muss ein Anfang gemacht werden.

Der Anfang besteht aus einer Struktur, einem Plan oder vielleicht aus einem Blog – einem persönlichen Blog, wie es dieser hier ist.

Und damit starte ich in ein neues Kapitel.

Es werden gelegentlich neue Blogeinträge folgen, aber nicht regelmäßig. Also hören wir uns vielleicht nächste Woche, vielleicht aber auch erst nächsten Monat oder sogar nächstes Jahr.

Ich habe hier das Motto: Alles kann, nichts muss.

Und damit viel Spaß mit meinen Gedanken und bis zum nächsten Mal.

Eure Antonia

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Kommt mit etwas Schlechtem immer auch etwas Gutes?